Ljubljana - ein Wintermärchen

19.12.2017

 

Die Weihnachtsbeleuchtung Ljubljanas zählt zu den schönsten und fantasievollsten in Europa. Das ist für uns ein Grund, der Hauptstadt Sloweniens einen Besuch abzustatten und dieses außerordentliche Lichtspektakel in Bildern festzuhalten, liegt Ljubljana doch nur 4 Autostunden von München entfernt. Bei milden Temperaturen und etwas Regen starten wir unseren Stadtrundgang durch die schöne, überschaubare Innenstadt. Bei Einbruch der Dämmerung schaltet die Beleuchtung ein und taucht die Innenstadt in ein Lichtermeer aus Sternen, Kometen, geometrischen Formen und kreativem Design. Wir sind überrascht, die gesamte Innenstadt ist voller Leben und die Atmosphäre wunderbar entspannt. Egal ob Regen, Schnee oder Kälte, die Einwohner Ljubljanas sitzen gesellig im Freien unter Schirmen und Heizlüftern und genießen gut gelaunt ihr Heißgetränk. Ein Glühwein schmeckt hier noch wie selbstgemacht und der Becher kostet keine 2 Euro.

 

 

Grund zwei unserer Reise in Mini-Metropole mit ihren 290.000 Einwohnern ist die Vorbereitung für unsere Reisen, einmal die 4-Tages-Partner-Fotoreise im Dezember 2018 und die 5-Tages-Fotoreise im Mai 2019. Diese Stadt ist klein, doch hat sie fotografisch und natürlich auch kulinarisch vieles zu bieten. Für unsere Fotoreisen haben wir neben den Städtetouren auch wieder viele Restaurants und Cafés besucht und ausprobiert und dabei wirkliche Highlights entdeckt. Während der Partner-Reise 2018 wohnen wir in einem eleganten 4-Sterne-Hotel im Stadtzentrum. Nähere Infos zur Partner-Fotoreise Ljubljana gibt es hier.

 

Trotz einiger Regentage hat uns der Zauber der Stadt erfasst und die nette, unkomplizierte slowenische Art lässt den Abschied nach dieser Woche sehr schwer fallen.

 

 

 

 

 

 

Ein Stadtbesichtigung im kalten Winter ist eigentlich weit weniger attraktiv als im Sommer, doch hat die dunkle Jahreszeit ihren Charme, denn bei Einbruch der Dunkelheit kommt die festliche Beleuchtung zur vollen Geltung. Jeder Platz und jede Straße verwandelt sich in ein stimmungsvolles Lichtermeer. Unter dem Motto „Vom Makro- zum Mikrokosmos“ gestaltet der Künstler Zmago Modic seine Lichtinstallationen und ergänzt sie dabei jedes Jahr um ein neues Thema. Einige Formen erscheinen uns rätselhaft, doch es gibt vieles zu entdecken.

 

 

Das Leben Ljubljanas spielt sich im Freien ab, auch im Winter bei Kälte und sogar bei Regen. Die Ljubljanaer machen es sich unter den Schirmen und Heizlüftern gemütlich und schlürfen ihren Glühwein, Punsch, Rum oder Wodka.

 

 

 

 

Die Markthallen wirken wie antike Tempel. Wer mit offenen Augen durch die Innenstadt schlendert, wird über kurz oder lang über Ljubljanas eigenwilligen Architekturstil stolpern. Die Charakteristika sind heller Stein und antikisierende Formen wie Säulen und Kapitelle. Architekt ist Jože Plečnik (1872 - 1957). Man rechnet Plečniks Architektur der Moderne zu, doch fast alle seine Arbeiten zeigen Facetten der Antike und der altägyptischen Architektur. Plečnik hat Ljubljana ein spannendes Architekturerbe hinterlassen, das auf die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste wartet.

 

 

Blick vom Nebotičnik auf Altstadt und Burg.

 

 

Ljubljana ist nicht groß. Sich hier zu verlaufen ist beinahe unmöglich.

 

 

Die einstige Hauptverkehrsstraße der Innenstadt, die Slovenska Cesta,  ist heute verkehrsberuhigt und lädt zum Flanieren ein. Im Dezember "stürzt" eine Flut von Kometen auf sie herab.

 

 

 

 

Nach nur einjähriger Bauzeit wurde die Drachenbrücke als erste Stahlbetonbrücke Ljubljanas 1901 fertiggestellt. Ihre kupfernen Drachen zählen zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt.

 

 

Der Drache ist Ljubljanas Wappentier.

 

 

Entspannt lässt es sich im Tivoli-Park spazieren. Die Parkanlage ist die größte der Stadt. Sehenswert ist die Großformat-Fotoaustellung im Freien und das Tivoli-Schloss am Ende der Allee. Dort befindet sich eine der bedeutendsten Ausstellungen zur Kunstgrafik ... und ein Café. 

 

 

 

 

Kreative und festliche Weihnachtsbeleuchtungen schmücken den gesamten Innenstadtbereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebesschlösser auf der Metzgerbrücke.

 

 

 

Regentage eignen sich gut für einen Abstecher ins Museum. Heute will es so gar nicht aufhören und so statten wir der Galerie der Moderne einen Besuch ab. Wir verstehen die Kunstwerke nicht wirklich, vieles ist nur auf slowenisch beschrieben, doch fotografieren ist hier erlaubt. Wir schlendern durch die Räumlichkeiten, bestaunen skurrile Objekte, Skulpturen, Malereien und Zeichnungen.

 

Spannende Kunstwerke slowenischer Künstler gibt es im Museum of Modern Art zu sehen. Hier bekommt man einen Eindruck von der künstlerischen Seite des Landes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cafés und Restaurants reihen sich dicht an dicht in der slowenischen Hauptstadt. Von gemütlich über alternativ bis elegant und innovativ ist alles vertreten. Ljubljana ist jung und modern und so findet man auch in der Gastronomie interessante und neue Konzepte. Lange Spaziergänge an der frischen Luft machen hungrig. Folglich haben wir viele Lokalitäten besucht und getestet. Hier nur einige davon:

 

 

In den obersten Stockwerken des Nebotičnik befinden sich Bar, Restaurant und Café. Der Ausblick vom 12 Stockwerke hohen Haus auf die Altstadt ist auch bei Regen schön und die heiße Schokolade einfach ein Traum.

 

  

 

 

 

 

Im Ziferblat zahlt der Gast nicht für den Kaffee, den er trinkt sondern für die Zeit, die er dort verbringt. Für 8 Cent pro Minute kann man sich in der Küche selbst einen Kaffee oder Tee zubereiten und es sich dann im gemütlichen Wohnzimmer bequem machen. Es gibt ein Klavier, Brettspiele, einen Plattenspieler, eine Hängematte und viele Dinge mehr.

 

 

 

 

Das Špajza ist eine der besten Adressen für authentische slowenische Küche und besticht durch seinen elegant rustikalen Touch. 

 

 

Gutes Frühstück und leckere Speisen gibt es im hundefreundlichen Petit Café

 

 

Im traditionsreichen Kawara Union mit seinem schönen Jugendstil-Ambiente sollte man unbedingt einmal einen Kaffee trinken und die gediegene Atmosphäre genießen.

 

 

 

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