3 Wochen Paris

01.10.2016

Eine besondere Gelegenheit bot sich mir diesen September - ein 3-wöchiger Grafiker-Austausch mit unserem Büro in Paris. Das hieß zwar 3 Wochen arbeiten und nicht Urlaub machen, doch blieb dennoch Zeit, Paris zu erkunden und kennenzulernen. Unsere Wohnung befand sich in einem Pariser Stadthaus im 16. Arrondisement nahe des Bois de Boulogne im Süd-Westen der Stadt. Auf den täglichen Hunde-Gassitouren durch den Park begegneten wir regelmäßig Monsieur Sarkozy, der mit seinen zwei Bodyguards energiegeladen an uns vorbei joggte und der, wie wir später erfuhren, in unmittelbarer Nachbarschaft wohnte.

Paris ist groß und die Entfernungen sind weiter als man anfänglich glaubt. Doch schon nach wenigen Tagen waren wir „metrogeprüft“ und starteten sicher unserer Fototour durch die französische Hauptstadt. Hier ein paar Eindrücke aus unserem Paris.

 

 

 

Allgegenwärtig und eines unserer Lieblingsmotive – der Eiffelturm – erbaut zur Weltausstellung 1889. Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch, rechnet man die Antenne auf der Spitze des Turms mit. Ohne die Antenne misst er genau 300 Meter. Diese Türme hier bringen es gerade mal auf 15 cm.

 

 

 

 

Blick von der zweiten Besucher-Plattform hinauf zur Spitze.

 

 

 

 

Straßenverkäufer bieten den Turm in allen nur erdenklichen Varianten zum Kauf an.

 

 

In Paris stehen vier Freiheitsstatuen, die bis auf ihre unterschiedlichen Größen der Freiheitsstatue in New York gleichen. Am westlichen Ende der Île aux Cygnes, einem schmalen, künstlichen Damm in der Seine nahe dem Eiffelturm, steht eine 11,50 Meter hohe Kopie, die der Stadt von in Paris lebenden amerikanischen Bürgern geschenkt wurde. Sie ist so aufgebaut, dass sie in die Richtung sieht, in der ihre größere Schwester im New Yorker Hafen steht.

 

 

Blick von der Metallbrücke Pont Alexandre III auf den Turm.

 

 

Im Inneren der Kathedrale Notre Dame. Trotz der Schlichtheit ist ein Rundgang durch die Hallen absolut beeindruckend.

 

  

 

Der Heilige Dionysius am Hauptportal der Kathedrale Notre Dame. Dionysius wurde im 3. Jh. von Rom aus nach Gallien geschickt, um dort die Worte des Christentums zu verkünden. Der römische Gouverneur ordnete die Verhaftung und Enthauptung von Dionysius und seinen Begleitern an. Die Legende berichtet, Dionysius habe auf dem Richtplatz am Montmartre sein abgeschlagenes Haupt aufgenommen, habe es in einer nahegelegenen Quelle gewaschen und sei mit dem Kopf in den Händen sechs Kilometer Richtung Norden gegangen, bis zu der Stelle, wo er begraben werden wollte.

 

 

Friedliche Stille auf dem Place Dauphine auf der Île de la Cité.

 

 

 

 

Place de la Concorde.

 

 

Straßenlaternen vor dem Louvre.

 

 

Bummel durch das Quartier Latin und ein kurzer Abstecher in die Kirche St. Étienne du Mont, ein Architekturjuwel der Stadt Paris.

 

 

Die Métro Paris ist nach London (1863), Budapest (1896) und Glasgow (1896) die viertälteste U-Bahn Europas. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet. Das Pariser U-Bahn-Netz ist mit 219,9 km Gesamtlänge und 303 Stationen eines der größten der Welt. Durchschnittlich benutzen etwa 4,2 Millionen Menschen pro Tag die Pariser Métro. Damit zählt sie zu den am meisten genutzten U-Bahnen weltweit.

 

 

Brückenpfeiler einer Metrolinie.

 

 

 

 

 

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