Ljubljana

10.05.2016

Unser Wohnmobil ist einsatzbereit. Reiseziel? Wir schwanken zwischen Verona und Ljubljana. Beide Städte erreichen wir in gut 4 Stunden Autofahrt. Wir entscheiden uns kurzerhand für die slowenische Hauptstadt, denn so können wir auch einen ersten Eindruck der Stadt vermitteln, die wir im Oktober mit Euch im Rahmen einer Fotoreise erkunden möchten.

 

 

Auf unserem Weg nach Ljubljana, ein kurzer Zwischenstopp in Bled mit seinem malerischen See. Auf der kleinen Insel erhebt sich ein barockes Wallfahrtskirchlein. Den kleinen See umrundet man in weniger als 2 Stunden zu Fuss. Doch von der wunderbaren Idylle darf man sich hier nicht täuschen lassen, denn gerade in den Sommermonaten zählt Bled zu den Touristenattraktionen und ist entsprechend gut besucht . 

 

Wir erreichen die sympathische Mini-Metropole am Donnerstagabend und suchen uns einen schönen Stellplatz vor den Toren der Stadt. Am nächsten Morgen starten wir frisch und ausgeruht unsere Besichtigungstour. 

 

Ljubljana ist jung und modern, nicht sehr groß, aber vielseitig in Bezug auf Kultur und Architektur. Auf Ljubljanas Straßen und Plätzen herrscht reges Treiben, die Menschen tummeln sich in den Cafés und auf den Märkten. Uns erscheint die Stadt lässig und gechillt. 

 

Blick auf den Prešernov trg  mit den Dreibrücken und der Franziskanerkirche

 

 

Der Drache ist Ljubljanas Wappentier. Die Drachenbrücke (Zmajski most) ist gesäumt von vier Drachen. Im Hintergrund der Dom Sv. Nikolaj.

 

 

Stolz posieren sie, ... die Drachen. 

 

 

Die Ursulinenkirche Sv. Trojica am Kongresni trg.

 

 

Grüne Sonnenbrillen.

 

 

Erst 2010 wurde die Metzgerbrücke, die Mesarski most, eingeweiht. Bei ihr handelt es sich um eine Steinbrücke mit Glasgeländer und teilweise gläsernem Boden. Hier, wie immer ein schönes Motiv - Liebesschlösser.

 

 

... hier sind alle entspannt.

 

 

Mestni trg (Stadtplatz). Der Brunnen der drei Krainen Flüsse mit Blick auf den Dom von Ljubljana.

 

 

Detailaufnahme. Der Brunnen der drei Krainer Flüsse ist ein Werk Francesco Robbas von 1752. 2014 wurde das Original gegen eine gelungene Kopie ausgetauscht. Der Brunnen zeigt drei Göttergestalten als Symbole für die Flüsse Sava, Krka und Ljubljanica.

 

 

Schmale, nach den ehemals hier angesiedelten Gewerben benannten Gassen führen vom Stadtplatz hinunter zum Fluss Ljubljanica. Die Ključavničarska ulica, die Schlossergasse, schmückt das Wasserspiel Obrazi (Gesichter). Es symbolisiert die Vergänglichkeit. Die bronzenen Köpfe sind an der Quelle noch jung, am Ende der Gasse, wo das Wasser versickert, hingegen alt und faltig.

 

 

Aufstieg zur Burg über die Rebergasse.

 

 

Fast 100 Stufen sind es hinauf zur Burg. Belohnt werden wir mit dieser schönen Aussicht auf die Dächer der Stadt. 

 

 

Ljubljana Burg. Die erste Erwähnung der Burg stammt aus dem 12 Jh. Zahlreiche Umbauten und Sanierungsmaßnahmen haben sie jedoch stark verändert. Wir haben nicht das Gefühl, uns in einem mittelalterlichen Gemäuer zu bewegen. Ganz im Gegenteil, der Burgplatz wirkt weit, offen und modern und ist gesäumt von Restaurant, Cafés, Geschäften, Museen und Ausstellungen. Unbestritten schön ist jedoch die Sicht auf die Stadt. Hier im Bild aber der Blick vom "Wolkenkratzer" auf die Burg.

 

 

Nebotičnik - Wolkenkratzer. In den Dreißiger Jahren des 20 Jh. gehörte der 70 m hohe Nebotičnik zu Europas größten Wolkenkratzern. Ein Lift führt hinauf zum Restaurant und Café mit Aussichtsterrasse. Ich aber nehme die beinahe endlos wirkende Spiraltreppe und erklimme die 12 Stockwerke zu Fuss. Von der Dachterrasse des "Wolkenkratzers" eröffnet sich mir eine wunderbare Aussicht auf die Burg und die Stadt. Chris hat sich bereit erklärt, mit den Hunden unten zu warten.

 

 

Die Spiraltreppe des Nebotičnik von unten nach oben.

 

 

In der zweiten Nacht tauschen wir unseren idyllischen Stellplatz am Waldrand mit Blick auf die schneebedeckten Berge gegen einen Parkplatz im Stadtzentrum, vergleichbar in etwa mit einem Parkplatz am Mittleren Ring in München. Dennoch schlafen wir und die Hunde ausgesprochen gut in dieser Nacht... und wir sparen uns die doch etwas mühsame Parkplatzsuche am nächsten Morgen. Zu beachten gibt es hier in diesem Bild auch noch das neue Plakatformat der vier Werbungen links von unserem Auto. Wer mehr über die neuen "schlanken" Formate und über Bildsprache erfahren möchte, wendet sich gerne an Chris.

 

 

Der Tivoli Park ist Ljubljanas grüne Lunge. Die Hauptallee des Parks wird für regelmäßig wechselnde Fotoausstellungen genutzt. Zur Zeit werden Landschaftsaufnahmen von National Geographic gezeigt. 

 

 

Die Nationalgalerie

 

 

Miklošičeva cesta. Die schönsten Jugendstilbauten Ljubljanas finden wir in dieser Straße.

 

 

Miklošičeva cesta. Die Genossenschaftsbank mit ihren bunten Folkloremustern.

 

 

Metelkova mesto. Als die jugoslawische Armee nach der Unabhängigkeitserklärung Sloweniens 1991 ihr Militärgelände im Norden der Innenstadt räumte, dauerte es nicht lange, bis die Baracken durch Künstler und Alternative besetzt wurden. Metelkova mauserte sich zum Kunst- und Szeneviertel. Das ehemalige Gefängnis ist heute ein schickes Hotel, das schon jede Menge Awards gewann.

 

 

Tagsüber ist es ruhig in Metelkova mesto, aber an den Wochenenden findet man hier die alternative Szene Ljubljanas. 

 

 

Bummelt man entlang der Ljubljanica nach Süden, findet man sich bald in einer fast ländlichen Umgebung wieder.

 

 

Wir spazieren im Stadtteil Krakovo entlang eines kleinen Kanals zurück zu unserem Parkplatz.

 

 

 

 

 

Auf unserem Weg zurück nach Deutschland nutzen wir die Zeit für einen weiteren Abstecher. 

Slowenien besitzt viele mittelalterliche Städte. Škofja Loka ist eine davon. Sie verfügt über einen schönen Marktplatz, eine stattliche Burg und ein malerisches Flüsschen.

 

 

Durchgang zur Altstadt.

 

 

Mestni trg heißt der lang gezogene Hauptplatz von Škofja Loka. Er ist gesäumt von schönen, farbenfrohen Häuser. Den Platz schmückt eine Mariensäule von 1751.

 

 

Interessant finden wir, dass die Stadt bereits im Jahr 973 Erwähnung in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto II fand, in der er die Siedlung den Bischöfen von Freising übertrug. Diese Herrschaft fand erst 1803 ein Ende und ist sowohl im deutschen Namen Bischoflack als auch im Stadtwappen (zu sehen ist der sogenannte "Freisinger Mohr") verewigt.

 

 

Blick über die Dächer der Stadt und auf den Kirchturm Sv. Jakob.

 

 

 

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