Wir sind auf der Insel Wollin, Polen

12.09.2015

Zum zweiten Mal in diesem Jahr führt uns unser Weg nach Polen. Ziel ist der Ort Kolczewo in Westpommern, nahe Swinemünde an der Ostsee. Ein kleines, verschlafenes Dorf, das wir in einer ¾ Stunde erkundet und umrundet haben, eine große Kirche, zwei kleine Tante-Emma-Läden, eine Tankstelle versteckt auf einem vermutlich ehemaligen Kolchosegelände. Kopfsteinpflaster, Ziegelbauten und alte verrostete Tore erinnern an vergangene Zeiten. Es ist so friedlich und ruhig, dass plötzlich mitten im Dorf ein Reh unseren Weg kreuzt. Auf den Wanderungen durch den Nationalpark begegnen wir Wildschweinen, und am Strand treffen wir nur auf ein paar wenige Spaziergänger. Der Herbst hat hier schon Einzug gehalten und das Farbenspiel der Wolken beeindruckt uns. Wollin ist die größte Insel Polens. Ein großer Teil ist als Nationalpark unter Schutz gestellt. 

 

 

 

Auf unserem Weg zurück nach Deutschland mussten wir vor einer Bahnschranke halten und wurden mit diesem Bild belohnt.

 

 

Dieser einzigartige Wald mit seinen charakteristisch gekrümmten Bäumen wurde in den 1930er Jahren von Menschenhand angelegt und ist möglicherweise einzigartig auf dieser Welt. In einem Kiefernwald inmitten vollkommen gerader Bäume steht der "Krumme Wald" auf einer Fläche von ca. 1,3 ha. In einer Höhe von ca. 20 bis 50 cm über dem Boden wölben sich die Bäume auf einer Länge von ein bis drei Metern in einem Bogen nach Norden.

 

 

Man nimmt an, dass die krumme Wuchsform der Kiefern das Ergebnis bewusster Einflussnahme des Menschen ist. Möglicherweise sollten die Bäume so auf eine spätere Verwendung für bestimmte Holzprodukte vorbereitet werden. Aus welchem Grund das geschah ist bis heute nicht bekannt. 

 

 

Straßenszene mit grünen Ballons.

 

 

Er lebt.

 

 

Stettin (Szczecin), die ehemalige Hansestadt, ist heute Polens wichtigste Hafenstadt, auch wenn die Schiffe erst 60 km durch das Stettiner Haff ins Landesinnere hineinschieben müssen. Einige Denkmäler haben den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. Dazu gehört die Hakenterrasse an der Uferpromenade. Hier: Nationalmuseum und Westpommersches Woiwodschaftsamt. 

 

 

Brücken des Bulvar Piastowski von oben.

 

 

Stettin, Treppenstufen hinauf auf die Brücken

 

 

Kolejna ofiara kapitalizmu, (dt. "Ein weiteres Opfer des Kapitalismus").

 

 

Graffiti. Stettin verfügt über eine Vielzahl an Brücken. Große Teile der Brückenpfeiler sind mit kunstvollen Graffitis verziert.

 

 

Unser obligatorisches Strandbild für heute.

 

 

Vom Sturm mitgenommen. Fischereigebäude in Dziwnow.

 

 

Sturmgeprüft. Bojenmarkierungen in der Hafenanlage Dziwnow.

 

 

Senioren und Katzen.  

 

 

Traumhaftes Wetter den ganzen Tag. Auch heute musste es ein kleiner Abstecher zum Meer sein.

 

 

S(tr)andbad bei Miedzywodzie.

 

 

Der moderne Yachthafen von Kamien Pomorski liegt direkt vor der Altstadt.

 

 

St. Johannes Kathedrale in Kamien Pomorski. Anziehungspunkt für die meisten Besucher von Kamien Pomorski ist die Kathedrale St. Johannes mit der imposanten Camminer-Orgel. Die Backsteinkirche wurde 1175 erbaut.

 

 

Międzyzdroje (dt. Misdroy) ist laut Reiseführer einer der schönsten Badeorte an der polnischen Ostsee. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Międzyzdoje ein deutsches Ostseebad, das aufgrund der geringen Entfernung zur deutschen Hauptstadt besonders bei den wohlhabenden 

Berlinern sehr beliebt war. Auf uns wirkt der Badeort, trotz Nachsaison, ein wenig zu bunt und überladen. Uns interessieren mehr die Straßenzüge abseits des Rummels, die alten Villen, die viel über den Glanz und die Schönheit der damaligen Zeit verraten.

 

 

Seit 1885 hat Misdroy eine Seebrücke, die 1906 auf 360 m verlängert wurde. In der Folgezeit wurde sie mehrmals erneuert, umgebaut und modernisiert.

 

 

Hier ist vieles günstiger als in Deutschland. Manches ist sogar umsonst :-)  Aber eigentlich ist dies ein Ausschnitt aus einem Werbeplakat für einen polnischen Internetanbieter.

 

 

Riesenrad an der Seebrücke.

 

 

Partnerlook.

 

 

Stolze Villen im unverwechselbaren Ostseebäderstil, wunderschön, aber leider verfallen.

 

 

Käufer gesucht!  

 

Wolkenmeer.

 

 

Auch heute wieder zwei Impressionen vom Strand. Sonne, Wolken und dramatisches Licht.

 

 

 

 

 Strandabschnitt bei Wiselka.

 

 

Strandläufer in der Brandung.

 

 

 Heute Mittag noch ein beeindruckendes Motiv...  heute Abend schon der erste Stromausfall.

 

 

 

 

Dorfimpression.

 

 

Auch hier gibt es wunderschöne Alleestraßen. Der Herbst hat hier schon Einzug gehalten.

 

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