Wir sind in Masuren, Polen

21.05.2015

Wer an Masuren denkt, hat Bilder von unberührter Natur vor Augen, von schier endlosen Wäldern, klaren Flüssen und Seen, von Feldern und Wiesen und kleinen Dörfern eingebettet in sanfte Hügellandschaften.

Nach 12 Stunden Autofahrt sind wir angekommen im Land der mehr als 4000 Seen, das im Westen von der Weichsel und im Norden und Osten von Königsberg, Lettland und Weißrussland begrenzt wird. Wir genießen die Ruhe und den Frieden des alten Ostpreußens und sind beeindruckt von alten Alleestraßen, den vielen Seen und von der Vielzahl der Störche, die neben uns in der Wiese landen. Hier ein paar Eindrücke unserer Reise.

 

Ein letztes Bild zum Abschied. Waldgebiet am Omulew-See. Heute leider ohne Sonne.

 

 

Eulenspiegelfiguren in Szczytno (dt. Ortelsburg). Die Eulenspiegel stellen alltägliche Szenen dar, die mit Ortelsburg verbunden sind und sollen die Stadt so attraktiver machen.

 

 

Spaziergang am Dluzek-See.

 

 

 Morgenstimmung. Blick von der Terrasse unseres Ferienhauses.

 

 

Als Nicht-Ornithologen mussten wir diesen Vogel erst googlen bevor wir wussten, was uns da vor die Kamera gelaufen ist. Kraniche sehen wir hier genauso oft wie Störche. Der Graue Kranich ist der einzige Vertreter der Familie der Kraniche in Nord- und Mitteleuopa

 

 

Sumpfgebiet bei Gierloz (dt. Görlitz)

 

 

Sumpfiger Waldsee. Wohnsitz tausender Frösche.

 

 

Die Frösche näherten sich uns fast neugierig und posierten für uns.

 

 

Teil der Bunkeranlage „Wolfsschanze“ nahe Ketrzyn (Rasterburg). Die „Wolfsschanze“ war Hitlers Hauptquartier während des Russlandfeldzugs. Hier fand 1944 das Attentat des Grafen von Stauffenberg auf Hitler statt. Hitler verbrachte in diesem Hauptquartier über 800 Tage, ehe er es am 20. November 1944 für immer verließ. Als im Januar 1945 die Rote Armee anrückte, wurden alle Objekte von der zurückweichenden Wehrmacht gesprengt. Es wird angenommen, dass für die Sprengung einzelner Bunker bis zu 8 Tonnen Sprengstoff verwendet wurde.

 

 

Idylle am Omulew-See.

 

 

Wir fahren durch wunderschöne Natur mit herrlichen Alleestraßen. Wie ein Tunnel umschließen die Bäume schattenspendend die Wege

 

 

Masuren ist ein Storchenland. Es gibt kaum ein Dorf, in dem nicht mindestens ein Storchennest anzutreffen ist. Nirgendwo in Europa nisten so viele Weißstörche wie im einstigen Ostpreußen.

 

 

Ausschnitt des 1966 errichteten Obelisken in Grunwald (dt. Tannenberg). Hier fand im Juli 1410 die berühmte Schlacht von Tannenberg statt, bei der das polnisch-litauische Heer die Kreuzritter (Deutscher Orden) schlug. Die Schlacht ist in Polen ein Mythos und vielleicht das stärkste Sinnbild des Nationalstolzes.

 

 

Stadtbummel durch Olsztyn (dt. Allenstein). Olsztyn ist mit 180 000 Einwohnern die größte Stadt der Region und Hauptstadt von Ermland/Masuren. Hier der Blick auf den Turm des Alten Rathauses am Marktplatz. Heute beherrbergt das Alte Rathaus eine Bibliothek.

 

 

Ein stiller Beobachter

 

 

In Olsztyn wird viel gebaut, renoviert und restauriert, und die einstige Schönheit der Stadt kehrt schnellen Schrittes zurück. In einigen Seitenstraßen ist die Zeit jedoch stehen geblieben.

 

 

Im Stadtpark von Olsztyn verbinden sich Natur, Kunst und Industrie zu einer gekonnten Einheit

 

 

 

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