Wir sind in Prag

05.03.2015

Dieses Wochenende, vom 5. bis 9. März, sind wir in Prag unterwegs, auch um unsere Fotoreise im Juli vorzubereiten.

Prag ist eine einzigartige Stadt und Teil des UNESCO-Weltkulturebes. Sie ist jung, modern, lebendig, aber natürlich auch historisch. Nette Menschen, wunderschöne Architektur, gemütliche Cafés , gutes Essen, leckeres Bier und ein großes kulturelles Angebot – Prag bietet alles. Auch für Fotografen ist die Stadt ein Eldorado. Neben den klassischen Fotomotiven findet der „Bilderjäger“ mannigfaltige „Beute“ an jeder Straßenecke. Einige Eindrücke möchten wir mit Euch teilen.

 

 

Die Rückseite des Veitsdoms auf dem Gelände der Prager Burg. Als Prag im 14. Jahrhundert zum Erzbistum ernannt wurde, wollte man ein große, repräsentative Kathedrale errichten. 1344 begannen die Bauarbeiten dazu. Der gotische Bau wurde zu Beginn vom französischen Dom-Baumeister Matthias von Arras geleitet, 12 Jahre später führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler die Arbeiten fort. Es folgten viele weitere Baumeister. 1420 waren Chor und Grundstock des Hauptturms fertiggestellt. Endgültig beendet wurde der Kathedralenbau erst 1929, also fast 600 Jahre später. Im Turm des Doms, von dem man eine grandiose Aussicht über die Stadt hat, hängt die Sigismundglocke. Sie wiegt 17 Tonnen und ist die größte Glocke der Tschechischen Republik.

 

 

Der Wasserspeier über dem Hauptportal des Veitsdoms. Die ca. 100 qm große Rosette über dem Eingang des Doms wurde 1927 fertiggestellt und zeigt Bibelszenen.

 

 

Tourist in Aktion. Er hat wirklich nur seine Freundin vor dem Veitsdom fotografiert, aber das unter vollem Einsatz …

 

 

Morgensonne im Letna Park. Die himmlische Ruhe und der Frieden überträgt sich auf den Spaziergänger. Von der Hektik einer Metropole ist hier nichts zu spüren.

 

 

 Blick auf die Karlsbrücke mit Burg und den alles überragenden Veitsdom.

 

 

 Die Farbe Rot, in diesem Fall Strumpfhose,Trinkflasche und Handy, verfolgt uns den ganzen Tag und ist immer im Prager Stadtbild präsent. Graffities gehören aber ebenso dazu. Es gibt keine Hauswand und keine Mauer, auf der sich nicht mindestens ein „Künstler“ verewigt hat.

 

 

 Kunst in Prag. Man findet sie an allen Ecken. Hier vor dem Shopping Center Quadrio steht der Kopf von Franz Kafka. Er ist in 42 Scheiben geschnittenen, die sich gegen- und miteinander verschieben.

 

 

Eine Tür, die Geschichten erzählen kann. Neben all den schönen, gepflegten Häusern und Bauwerken in Prag bildet dieser Eingang eher die Ausnahme. Wäre er uns aber sonst ins Auge gefallen?

 

 

 U-Bahn Station Námestí Míru im typischen 70er Jahre Design.

 

 

„I Love Prague“ – Trambahn im Stadtteil Kleinseite, am Fuße des Laurenzi Bergs.

 

 

Entspannen am Moldau-Ufer. Mit etwas Geduld flog sogar die Taube los und auch noch in die richtige Richtung!

 

 

Die Lennon-Wand am Großprioratsplatz. Kurz nachdem John Lennon im Dezember 1980 erschossen wurde, erschien an der heruntergekommenen Wand die erste kleine Zeichnung des Grabsteins Lennons. Drum herum schrieben und malten Fans kleine Gedichte und Beatles-Liedpassagen. Am 8. Dezember, dem Todestag Lennons, trafen sich die Fans hier, um gemeinsam zu trauern. Das taten sie dann jedes Jahr. Lennon als Symbol der Freiheit stand im krassen Gegensatz zum kommunistischen Regime.

 

 

 Liebesschlösser in Prag. Unweit des Kampa Parks gibt es eine kleine Brücke, von der aus man eine Statue des Wasserwesens Vodnik Kabourek sehen kann. An dieser Brücke hängen viele Verliebte ihre Liebesschlösser auf. Eine Legende besagt, dass der Wassermann Kabourek nachts aus dem Wasser steigt und sich die angehängten Liebesbeweise ganz genau anschaut. Vodnik kann nämlich erkennen, ob es sich um echte Liebe oder nur um eine Romanze handelt. Falls es wahre Liebe ist, lässt er das Schloss hängen. Wenn Kabourek aber an der Liebe zweifelt oder diese irgendwann doch zerbricht, öffnet der Wassermann das Schloss und wirft es in die Fluten der Moldau.

 

 

Die Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus läuft seit 1410 beinahe ununterbrochen. Das komplizierte Uhrwerk zeigt nicht nur die Zeit, sondern auch die Positionen der Planeten an. Auf dem äußeren Scheibenring zeigen arabische Ziffern die mitteleuropäische Zeit, der innere Kreis markiert die Stellung der Tierkreiszeichen. Zu jeder vollen Stunde kann hier ein kleines Figurenspiel bewundert werden.

 

 

Blick vom Metronom auf die Stadt. Ein Treffpunkt für Skateboarder und Besucher aus aller Welt.

 

 

 Der Klassiker – Blick vom Hanavsky Pavilon auf die Prager Brücken.

 

 

Straßenkünstler beim Plausch. Musiker, Maler, Karikaturisten und Pantomimen – sie prägen das Prager Stadtbild und laden oft zum Verweilen ein.

 

 

Treiben am Altstädter Ring. Der Altstädter Ring ist geschichtsträchtiger Mittelpunkt und lebendiges Herz der Altstadt.

 

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